News

Samstag, 23. Dezember 2017

Pressemitteilung AGMÖ & ÖMR

Aktuelle Musikalarm Pressemitteilung der AGMÖ und des Österreichischen Musikrat
„Wenn der Geografielehrer Musik unterrichtet“

Montag, 13. November 2017

Neue Regierung: Der Wert von Kunst und Kultur

Die AGMÖ unterstützt die Initiative der IG Autorinnen Autoren für Kunst und Kultur!
Kunst und Kultur haben im eben zu Ende gegangenen Wahlkampf so gut wie keine Rolle gespielt. Umso deutlicher kommt gleich im ersten nach der Nationalratswahl vorgestellten Budget, dem des schwarz-blau regierten Landes Oberösterreich für 2018, zum Ausdruck, welche Bedeutung Kunst und Kultur in der Zukunft zugestanden wird: Unter anderem wird bei ihr kräftig gespart, vor allem, um Mittel für die Digitalisierung freizumachen, wie der oberösterreichische Landeshauptmann erklärte. Die Vielfalt des künstlerischen und kulturellen Lebens wird durch ideelle Geringschätzung und weniger Geld gefährdet, ihre Bedeutung im öffentlichen Leben weiter ausgehöhlt.

Diese Politik steht nicht nur in krassem Gegensatz zu den Eigendefinitionen Österreichs als „Kulturnation“, ja „Kulturweltmacht“, sie stellt auch eine grobe Missachtung der von Österreich unterzeichneten und mitgetragenen Unesco-Konvention für kulturelle Vielfalt dar. Im Artikel 10 dieses völkerrechtlichen Abkommens heißt es:Die Vertragsparteien
a) stärken und fördern das Verständnis für die Bedeutung, die dem Schutz und der Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen zukommt, unter anderem durch Bildungsprogramme und Programme zur Förderung der Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit;
b) arbeiten mit anderen Vertragsparteien sowie mit internationalen und regionalen Organisationen zusammen, um das Ziel dieses Artikels zu erreichen;

Der Wortlaut des Artikels 10 ist eindeutig. Wir fordern seine Einhaltung und Umsetzung, sowohl durch entsprechende Berücksichtigung im Regierungsprogramm als auch durch die ebenso vorgesehene Einbindung der betreffenden zivilgesellschaftlichen Einrichtungen in die Programmerstellung laut Artikel 11:

Die Vertragsparteien erkennen die grundlegende Rolle der Zivilgesellschaft beim Schutz und bei der Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen an. Die Vertragsparteien ermutigen die Zivilgesellschaft zur aktiven Beteiligung an ihren Bemühungen, die Zieledieses Übereinkommens zu erreichen.

Seit zehn Jahren warten Kunstschaffende, Kulturvermittler, die Kulturwirtschaft usw. auf Initiativen der österreichischen Bundesregierung zur Bewusstseinsbildung für den Wert von Kunst und Kultur in der Öffentlichkeit. In dieser Zeit wurden stattdessen Schulreformen umgesetzt, die musische Fächer und Inhalte zurückdrängen, wurde der um sich greifenden Lust kulturferner Kreise, die Kulturstaatstradition dieses Landes vehement in Frage zu stellen, nichts entgegengesetzt, wurde der völkerverbindenden Kraft von Kunst und Kultur in schwierigen Zeiten bewusst Nachrang eingeräumt. So erschwerte man, ebenfalls gegen Buchstaben und Geist der Unesco-Konvention für kulturelle Vielfalt, die Visaerteilung für Kunstschaffende aus Ländern, deren Bevölkerung nur noch als potentielle Armutsmigranten wahrgenommen wird.

Kunst und Kultur sind kein Rahmenprogramm für anstrengende Konferenztage, keine Behübschung wichtigeren Tuns. Sie sind selbst von größter Bedeutung, für die umfassende Bildung und Entfaltung der Gesellschaft ebenso wie als wirtschaftlicher Faktor.

Wir fordern daher die künftige Regierung zu größtmöglicher Aufmerksamkeit gegenüber Kunst und Kultur auf sowie zur maximalen Sorgfalt im Umgang mit ihr und legen größten Wert auf die Einbindung von Kunst- und Kulturschaffenden sowie ihren Einrichtungen in die Entwicklung von Kunst- und Kulturprogrammen der politisch Verantwortlichen. Es gilt, das Erreichte zu sichern und auf dem gesicherten Erreichten aufzubauen. Es gilt vor allem, die Verbindungen zwischen Kultur-, Bildungs- und Medienpolitik auszubauen und die elementar wichtige Rolle von Kunst und Kultur für ein gedeihliches Miteinander aller gesellschaftlichen Schichten und Gruppierungen zu stärken.

Für die Konkretisierung einer bundesweiten Kampagne zum Zwecke der Bewusstseinsbildung für den Wert einer vielfältigen Kunst- und Kulturlandschaft stehen wir nicht nur gern zur Verfügung, wir erwarten uns vielmehr Gesprächseinladungen.

IG Autorinnen Autoren, Wien

Freitag, 10. November 2017

Symposium KUG: Musikalische Bildung in der Ganztagsschule

Symposium: Musikalische Bildung in der Ganztagsschule – Status quo und Zukunft am 24. 11. 2017 – Kunstuniversität Graz – Institut für Musikpädagogik

Ganztagsschule in verschränkter Form bringt umfangreiche Veränderungen zur traditionellen „Schule am Vormittag“ (inkl. Nachmittagsbetreuung) mit sich. Aus Sicht einer musikalischen Bildung, die sowohl musikalische Breiten- als auch Begabtenförderung in den Blick nimmt, stellt sich vor allem die Frage, wie musikalische Bildungsangebote in den Schulalltag dieser Schulform implementiert werden können: Solche Angebote – sowohl für das Primar-als auch Sekundarschulwesen – sind ausderzeitiger Sicht nur im komplexen Zusammenspiel aus gesetzlichen Bestimmungen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und zum Teil bereits erprobten Initiativen und deren Reflexion vor Ort sinnvoll zu generieren.

Online-Anmeldung: http://www.impg.at/index.php?id=118

PROGRAMM

 

Donnerstag, 02. November 2017

Tagung „Elementar“ Universität Mozarteum SOMA

ELEMENTAR – Eine Tagung der SOMA (School of Music and Arts Education)

Wann? Freitag, 1. Dezember (13.30h) bis Samstag 2. Dezember (14.00h)
Wo? Kleines Studio der Universität Mozarteum Salzburg, Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg

Inhalt: Der Begriff „elementar“ lässt viele Konnotationen zu und gibt Anlass zum fachlichen Diskurs, gerade wenn Konzeptionen wie die Elementare Musik- und Tanzpädagogik und die Elementarpädagogik oder elementarer Instrumentalunterricht gegenübergestellt werden. Im Rahmen der Tagung werden interdisziplinäre Zugänge gewählt, um den vielfältigen Bedeutungsebenen des Begriffes zu begegnen. Durch die Diskussion unterschiedlicher Vorstellungen und Ansätze werden Impulse für die fachwissenschaftliche und praktische Arbeit im Kontext der Musik- und Kunstpädagogik gewonnen.

Anmeldung: helmut.schaumberger@moz.ac.at
Eintritt frei!
Flyer zur Tagung

Weitere Informationen: https://elementar2017.wordpress.com

Freitag, 20. Oktober 2017

AGMÖ goes social media

Wir haben eine neue Facebook Seite wo kontinuierlich interessante News rund um AGMÖ
und Musikpädagogik publiziert werden. Für alle social media Fans abonnieren und „liken“
nicht vergessen!

Montag, 02. Oktober 2017

Musikalarm: Volksschulen bald ohne Musikunterricht?

Unter dem Titel „Musikalarm: Volksschulen bald ohne Musikunterricht?“ veröffentlichte der Österreichische Musikrat, dem die AGMÖ als Mitglied angehört, am 15.09.2017 einen entsprechenden Pressetext bzw. ein ausführliches
„Positionspapier zur Musikalischen Bildung“. Beide Texte finden Sie hier:

Positionspapier des ÖMR zur musikalischen Bildung_11.09.17 Presseaussendung_ÖMR_Musikalarm_11.9.17

Dienstag, 29. August 2017

Symposium „Musikalische Bildung in der Ganztagesschule“ KUG

Musikalische Bildung in der Ganztagesschule – Status quo und Zukunft

Wann? Freitag, 24. November 2017, 09:00 – 17:30 Uhr
Wo? Institut für Musikpädagogik, Kunstuniversität Graz, Performance Saal, Leonhardstraße 82-84, 8010 Graz

Themen

  • Bildungspolitischer Ist-Stand und mögliche Zukunftsszenarien in der Steiermark: Round- Table-Gespräch mit SpitzenvertreterInnen der Abteilung für Bildung und Gesellschaft des Landes Steiermark und des Landesschulrats für Steiermark
  • Präsentation laufender Umsetzungsmodelle an steirischen Ganztagsschulen in verschränkter Form
  • Blick über die steirischen Bundesländergrenzen hinaus
  • Perspektiven für die Zukunft, u. a. in der (Aus)bildung zukünftiger LehrenderFür das leibliche Wohl ist gesorgt (Mittagessen und Kaffeepausen) Anmeldung und weitere Infos ab 15. September 2017 auf www.impg.at

Montag, 10. Juli 2017

Fortbildungen Tirol Herbst 2017

Mit Melodie, Rhythmus, Sprache, Bewegung und Gesten schöpferisch umgehen – für Kinder von 4 bis 10 Jahren

Werden die Tage kürzer, Abende dunkler, Stunden geheimnisvoller, so sehnt sich das Gemüt besonders nach Zuwendung und Aufmerksamkeit. Alles Kreative, insbesondere Musikalische, beschert uns reichhaltige Nahrung – Musik versorgt unser Innerstes und schenkt Wohlbefinden. Wenn sich die Natur dann verwandelt und die farbenprächtigen Blätter knisternd die Winterzeit  ankündigen, so sind sowohl Advent- als auch Weihnachtszauber samt musikalischer Rituale nicht mehr zu überhören. Das Seminar lädt ein, aus der Vielfalt von Liedern und musikalisch-rhythmischen Spielmöglichkeiten zusätzliche Anregungen und neue Ideen zu erleben!

Termine:    

  1. Oktober in Innsbruck, 09.00 – 17.00 Uhr, Pfarrsaal Wilten/Basilika, „Haus des Kindes“ der BA für Elementarpädagogik, Haymongasse 6B

04. November in Wörgl, 10.00 – 17.30 Uhr, Pfarr-KG Stelzhamerstraße

11. November in Untermieming, 10.00 – 17.30 Uhr, Kindergarten

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 Tipps und Tricks zur Tanzkomposition
Als Werkzeugkasten für eine gelungene Tanzgestaltung werden kreative Aufgabenstellungen für alle Jahrgangsstufen in methodischen Schritten erfahren. Impulse aus dem Bewegungs- und Interessensraum der Jugendlichen, choreografische Schritte zur Tanzgestaltung, der bewusste Einsatz von Bewegung und Musik ermöglichen freudvolles Bewegen und zufriedenstellende Tanzkompositionen in jedem Niveau.
… Erprobte schülerzentrierte Methoden kennenlernen

… Motivierendes für den kreativen Bewegungsunterricht mitnehmen

 

Termin:                                Freitag 20. Oktober 2017

                                               14:30-18:00 Uhr               

Veranstaltungsort:          Aula Akademisches Gymnasium Innsbruck

Referentin: Mag. Dr. Astrid Weger-Purkhart
lehramt kunst- und bewegungserziehung, dissertation sportwissenschaft (Salzburg), diploma in dance studies (london), lehrplanerstellung für tanz in der schule, leitung schwerpunkt tanz am musischen gymnasium salzburg, autorin von „think dance!“, tanzjurorin, fortbildungsleitungen für kreativen tanz, tanz mit jugendlichen, bewegungsanalyse, laban works, lektorin in der musiklehrerausbildung und am orff institut (universität salzburg).
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Kompetent tanzen, gestalten, bewegen – Kompetenzen aus ME und BSP vernetzen
Die Bewegungssprache und Interessen der Jugendlichen inspirieren uns zum gemeinsamen Erfinden neuer Bewegungsideen, die in methodischen Schritten, mit gruppendynamischem Schwarmdenken und schülerzentriert optimal entwickelt werden. Der interaktive Umgang mit Impulsen aus dem Musik- und Bewegungsunterricht ermöglicht fantasie- und freudvolles Bewegen als Individuum und in der Gruppe, kreative Tanzimprovisationen und qualitätvolle Gestaltungen in allen Altersstufen.
… Bewegungsideen der SchülerInnen methodisch anleiten

… Kompetenzen aus ME und BSP – und die der SchülerInnen – für Gestaltungen optimal kombinieren

 

Termin:                                Freitag 27. April 2018

                                               14:30-18:00 Uhr               

Veranstaltungsort:          Aula Akademisches Gymnasium Innsbruck 

Referentin: Mag. Dr. Astrid Weger-Purkhart

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Projektorganisation:       Dr. Gabriele Peschl, HR Mag. Christa Meixner

 

Anmeldung: Christa Meixner

Speckbacherstraße 27

6020 Innsbruck

Tel. 0676 /330 73 14

E-Mail: meixner.christa@aon.at

Gabriele Peschl

A. Hasenknopfstr. 6/11

6330 Kufstein

Tel.: 0699 / 120 31 957

E-Mail: g.peschl@tsn.at

Dienstag, 09. Mai 2017

Quereinstieg Musikerziehung

Eine Kooperation von Universität für Musik und darstellende Kunst Wien,
PH Niederösterreich, PH Wien und KPH Wien/Krems
Das neu eingerichtete Masterstudium Quereinstieg Musikerziehung soll in einem 2-jährigen Aufbau-Studiengang
Personen mit künstlerisch-pädagogischen Vorstudien und facheinschlägiger Berufspraxis zu Musiklehrenden im
Unterrichtsfach Musikerziehung an allen Schultypen der Sekundarstufe ausbilden.
Plakat Quereinstieg Musikerziehung_finale-170508

Informationstage
Mi, 21. Juni und Fr, 1. September 2017
Rennweg 8, 1030 Wien

Zulassungsprüfung
Do, 16. und Fr, 17. November 2017

Start des Masterstudiums
Do, 1. März 2018

Informationen unter:
www.quereinstieg-musik.at

Montag, 19. September 2016

Brief der Ministerin Hammerschmid

Der Bundesvorstand der AGMÖ stellte ein Ansuchen für einen Gesprächstermin
an Bildungsministerin Hammerschmied. Hier können sie den Antwortbrief auf
dieses Ansuchen nachlesen: Brief Ministerium